Die Maiversteigerung ist eine über die Jahre aufrecht erhaltene Tradition des Vereines, deren vorderstes Ziel es ist, den neuen Maikönig des JGV zu ermitteln.

Sie findet am Ostersonntag in der alten Schule in Hemmerich statt, wobei vorher noch unsere Jahreshauptversammlung fällig ist und über die Aufnahme der neuen „Bewerber“ abgestimmt wird.

Ist dies geschehen, so werden zunächst die Regeln verlesen und die Auktionatoren des Abends bestimmt. Ihnen kommt eine besondere Bedeutung zu, da sie jedes erzeugte Geräusch, Bewegung und Gesten als nächstes Gebot werten können.

Von nun an werden dann hintereinander sämtliche unverheirateten Mädchen des Ortes gegen ein Höchstgebot an Junggesellenmark „versteigert“, wobei der meistbietende Junggeselle den Gesamtbetrag zahlen muss.

Das ersteigerte Mädchen erhält in den folgenden Tagen dann vom jeweiligen Junggesellen einen sogenannten Maibrief, in dem geschrieben steht, wer sie gesteigert hat.

Das Überbringen der Briefe wird in der Regel mit einer Spende für den Verein oder einer Befeuchtung der trockenen Kehle bedacht.

Der jenige, der an diesem Abend das höchste Gebot aufweist, in den letzten Jahren noch kein Maikönig war und aus Hemmerich kommt, ist unser neuer Maikönig.

Das heißt, sobald seine „Auserwählte“ ihm die Zustimmung bekundet hat. Dieses „JA“ holt sich der Verein nach Beendigung der Maiversteigerung ab (was nicht selten erst nach 5 Uhr früh der Fall ist!), wenn mit Trommeln und lautem Gesang zum Haus der potentiellen Maikönigin gezogen wird.

Dort wird dann für gewöhnlich bis in die frühen Morgenstunden gefeiert, bevor sich das neue Maipaar am Morgen der Presse stellt.


Wer wird´s in nächstem Jahr? Wir sind gespannt!!!